Die Aktion im Überblick

Hinschauen

Laut Oxfam leben mehr als 800 Millionen Menschen auf der Erde am Rande des Existenzminimums. Ungerechte Welthandelsstrukturen geben den Ländern des Südens keine ausreichende Ernährungssicherheit und verhindern häufig eine existenzsichernde Produktion.

 

Auch die Auswirkungen des raschen Klimawandels treffen besonders die, die am wenigsten dazu beigetragen haben, nämlich die Menschen im Süden.

 

Das Eintreten für weltweite Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist gemeinsamer Auftrag aller Christen. Als gelebte praktische Solidarität wird dieser Einsatz zu einem wichtigen Moment unserer kirchlichen Glaubwürdigkeit.

 


Umdenken

Mit dem Kauf- und Konsumverhalten in unseren Pfarreien und den dazu gehörenden Einrichtungen können wir wichtige Beiträge leisten: zum Schutz unserer Umwelt und für gerechtere globale Lebensbedingungen. Jede einzelne Gemeinde entscheidet durch ihren Einkauf und ihr Umweltverhalten mit darüber, welche Produkte wie hergestellt werden. Sie nimmt darauf Einfluss, ob die Produzenten in den südlichen Ländern einen fairen Preis für ihre Produktion erhalten, der ihnen und ihren Familien ein würdevolles Leben ermöglicht.

 


AKTIV WERDEN

Genau hier setzt die Aktion Faire Gemeinde an: „Faire Gemeinden“ verpflichten sich, mindestens fünf von zwölf ökologischen und sozialen Kriterien innerhalb ihrer Gruppen, Verbände und Institutionen einzuhalten. Erfüllt man diese Kriterien, bekommt die Gemeinde eine Auszeichnung und darf sich mit dem Logo der Fairen Gemeinde schmücken.

Wer mitmacht, wird „fair-siegelt“ und bekommt für das Engagement eine Auszeichnung in Form einer Urkunde, die zum Beispiel im Gemeindezentrum, in der Kirche oder über die Presse öffentlich gemacht werden kann und den Einsatz der Gemeinde für weltweite Gerechtigkeit sichtbar macht.